Willkommen Mareike Thiedeitz

Mareike ist seit März 2025 Postdoktorandin an der Professur für Nachhaltiges Bauen

 

 

 

 

Mareike ist Postdoc und forscht an alternativen Zementersatzstoffen mit einem starken Fokus auf multidisziplinärer Forschung und internationaler Zusammenarbeit.

 

Nach ihrem Studium im konstruktiven Ingenieurbau in Lübeck, Deutschland, hat sie am Zentrum für Baustoffe der Technischen Universität München zum instationäre Fließen thixotroper Zementleime durch mathematische Modellierung und Computational Fluid Dynamics promoviert. In den letzten Jahren hat sie mehrere interdisziplinäre und internationale Forschungs- und Studentenprojekte im Bereich des nachhaltigen Bauens mitorganisiert, hauptsächlich in Zusammenarbeit mit Partnern in Tansania, Ghana und der Türkei. Sie ist Co-Founder der in Deutschland ansässigen Nichtregierungsorganisation „Step Forward together e.V.“, die Nichtregierungsorganisationen (NGOs) in Subsahara-Afrika unterstützt, die sich für die Rechte von Mädchen und Frauen einsetzen.

 

Seit April 2024 forscht Mareike an der Professur für Baustoffe der ETH Zürich zur Nutzung von Pflanzenkohle zur Kohlenstoffsequestrierung in Beton. An der Professur für Nachhaltiges Bauen untersucht sie das Potenzial von Pflanzenkohle in zementären Systemen von mikroskaligen Wechselwirkungen bis hin zu ganzheitlichen Konzepten für Ressourcenmanagement und CO₂-Bilanzierung. Nach einem Lehraufenthalt in Tansania im Mai wird sie ihr ETH-Postdoctoral Fellowship antreten. In diesem beschäftigt sie sich mit der Verwertung reaktiver Aschen aus landwirtschaftlichen Abfällen als Zementersatzstoff. Dabei betrachtet sie das Spektrum von der Materialperformance im zementären System bis zur Analyse von Ressourcenströmen und sozioökonomischen Faktoren. Ihr Forschungsschwerpunkt liegt auf der Anwendung dieser Aschen als Zementersatzstoff in Schwellenländern. Sie kombiniert Physics-Informed Neural Networks (PINNs) zur Leistungsvorhersage mit der Entwicklung praxisnaher, leicht umsetzbarer In-situ-Materialtests. Ihr Ziel ist es, kapitalintensive Materialanalysen durch dezentrale, praktikable Methoden zu ersetzen und so lokales Ressourcenmanagement zu stärken.

 

 

Die Professur für nachhaltiges Bauen beabsichtigt Nachhaltigkeit in allen Bereichen der gebauten Umwelt zu verankern. Weitere Informationen finden sie auf unserer Webseite.

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